Vorstellung des Birdscan Radarsystems in Dörentrup

Am 23. Oktober hat Werner Dzudzek, Projektleiter Dörentrup zusammen mit Herrn Helmig von der FEFA das Birdscan System in Dörentrup dem Heimatverein sowie Vertretern der Genehmigungsbehörde und der Naturschutzbehörde vorgestellt. Das Radar ist derzeit ein Pilot Projekt und steckt daher noch in den Kinderschuhen und in der Entwicklung.

Das Radarsystem soll für unser Windparkprojekt Dörentrup eingesetzt werden und soll zukünftig gefährdete Vogelarten erkennen und daraufhin die WEA bedarfsgerecht abschalten. In Dörentrup ist hauptsächlich der Rotmilan die planungsrelevante Art. Der Schwarzstorch kommt dort allerdings auch vor.

In der Theorie läuft es dann so ab:

Ein Vogel nähert sich den Anlagen und das Radar kann erkennen, dass dies ein Rotmilan ist. Sobald dieser in den Nahbereich der Anlagen fliegt, werden die Anlagen in den sogenannten „Trudel Betrieb“ geschaltet, welches eine Kollision und Tötung vermeiden tut. Mit dieser neuen Technik können lange Abschaltzeiten vermieden werden sowie der Vogelschlag.