
Im Rahmen des 360°-Talks der NOZ haben Johannes Busmann und Matthias Schreiber (Umweltforum Osnabrücker Land) gemeinsam darüber diskutiert, wie sich der Ausbau der Windenergie und der Artenschutz im Landkreis Osnabrück besser miteinander verbinden lassen.
Im Zentrum der Diskussion stand die Verwendung sogenannter Ersatzgelder aus Windenergieprojekten. Diese Mittel sind gesetzlich für Maßnahmen des Artenschutzes vorgesehen, werden jedoch bislang häufig in überregionale Programme – etwa bundesweite Förderinstrumente – abgeführt.
Sowohl Prowind als auch das Umweltforum sprechen sich dafür aus, diese Gelder künftig stärker in der Region zu bündeln und gezielt vor Ort einzusetzen. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen im Landkreis umzusetzen und so eine höhere Wirksamkeit für Natur und Biodiversität zu erreichen.
Trotz unterschiedlicher Blickwinkel wurde im Gespräch deutlich: Beim „Ob“ besteht Einigkeit. Der Ausbau der Windenergie ist zentral für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Die Diskussion konzentriert sich daher zunehmend auf das „Wie“:
Ein zentraler Vorschlag aus dem Dialog ist die Wiederbelebung eines „Runden Tisches“ im Landkreis Osnabrück. Ziel eines solchen Formats wäre es, Projektierer, Genehmigungsbehörden und Naturschutzakteure zusammenzubringen, um:
Ein solcher strukturierter Austausch könnte dazu beitragen, die vorhandenen finanziellen Mittel effektiver einzusetzen und gleichzeitig die Akzeptanz für Windenergieprojekte weiter zu erhöhen.
Prowind verfolgt das Ziel, erneuerbare Energien konsequent auszubauen und gleichzeitig Lösungen für den Artenschutz aktiv mitzugestalten. Bereits heute setzt das Unternehmen konkrete Maßnahmen in der Region um, etwa durch die Schaffung von Lebensräumen für verschiedene Arten.
Der Dialog mit lokalen Akteuren ist dabei als entscheidender Hebel, um Projekte nachhaltig und im Einklang mit Natur und Gesellschaft zu realisieren.
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