Pressemitteilung (31.03.2017)

Hoher Mitarbeiter-Beteiligungsgrad zeigt starke Verbundenheit

Beteiligung an Bürgerenergiegesellschaften durch eigene Mitarbeiter enorm. Prowind erfährt hohes Interesse aus eigenen Reihen. Mitarbeiter investieren vielfach in eigens entwickelte bzw. wohnortnahe Projekte.

 

„Die Umsetzung des neuen Erneuerbaren Energien Gesetz ist immer noch ein großes Fragezeichen für uns alle.“, so Johannes Busmann, Geschäftsführer des Windkraftprojektierers Prowind aus Osnabrück. „Klar ist jedoch, dass Bürgerenergiegesellschaften gegenüber anderen Gesellschaften in der Ausschreibung etwas bessergestellt sind als andere.“ Umso erfreulicher zeigte er sich, als seine Mitarbeiter Anfang des Jahres eigenes Interesse an der privaten Investition als Bürger in die Windenergieprojekte bekundeten. Die meisten haben viele Monate, wenn nicht sogar bereits Jahre, an einem Projekt persönlich mitgearbeitet. Sie haben eine enge Beziehung zu den Projektpartnern aufgebaut, sich mit Freude und Spaß hinter kniffelige Fragestellungen geklemmt und hin und wieder auch etwas Schweiß und Tränen vergossen, um das Projekt in eine realisierungsfähige Form zu bekommen. „Ich habe von Anfang an stark für mein Projekt gekämpft und habe auch als andere bereits aufgegeben hatten weiterhin daran geglaubt. Wenn ich mich als jemand, der die Wirtschaftlichkeit des Projektes genau kennt, nicht beteiligen würde, wer dann?“, so Gunter Schild, der ein Projekt im Emsland akquiriert und entwickelt hat.

Andere Mitarbeiter, wie z.B. Axel Gerstenhauer in Bad Bentheim, der seit jeher die Energiewende unterstützt, wohnen in direkter Nachbarschaft zu den geplanten Windenergieanlagen. Ein erhöhtes Interesse am Projekt ist da nur verständlich. Wiederum andere Mitarbeiter fühlen sich mit bestimmten Projekten durch heimatliche Wurzeln oder landschaftliche Aspekte verbunden. „Beckum liegt in meinem Heimatlandkreis. Auch wenn ich nicht mehr dort wohne, möchte ich die Nachhaltigkeit in der Region, in der ich aufgewachsen bin, unterstützen.“, bekundet Maximilian Wolf, Unternehmensjurist der Prowind GmbH. Jörg Mahnke, zuständig für die Zeitplanung bei Prowind, hat noch andere Beweggründe: „Ich bin in meiner Freizeit viel auf dem Rennrad unterwegs. Da wo ich investiere, kenne ich die Gegend durch viele Radtouren wie meine eigene Westentasche. Ich freue mich darauf, dort bald unsere Windräder drehen zu sehen!“

Auch wenn das neue Gesetz Unklarheiten und neue Herausforderungen mit sich bringt, zeigt ein derartiger Einsatz, dass manches sich durch eine positive Einstellung und überzeugtes Handeln für eine Sache von ganz allein ergibt. „Mir zeigt das, dass meine Leute sich mit dem, was wir hier tagtäglich tun, verbunden fühlen und an das Gute in unserer Sache glauben. Das hat mich emotional berührt.“, bekennt Johannes Busmann.